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CSR – mehr als nur „Nachhaltigkeit“

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In heutiger Zeit kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, unternehmerische Verantwortung auszublenden. Event-Manager – egal ob B2B oder B2C – stehen bei dieser Herausforderung besonders im Fokus, schließlich können Live-Events hier entscheidende Beiträge leisten. Die direkte Kommunikation zur Gesellschaft erregt Aufmerksamkeit und erfordert ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Wenn man sich mit „Corporate-Social-Responsibility“ (CSR) beschäftigt, ist eingangs eine Präzisierung vonnöten: denn ethisch vernünftiges Verhalten betrifft nicht nur das Soziale, sondern auch das Ökologische und das Ökonomische – der weit verbreitete Anglizismus weist also eine inhaltliche Schwäche auf, weil er zu unpräzise ist.

„Nachhaltigkeit“ im kritischen Spiegel

Dasselbe gilt für die Vokabel „Nachhaltigkeit“, die allzu oft mit CSR gleichgesetzt wird – obwohl beide Wörter etwas Unterschiedliches ausdrücken. Während CSR eine Frage von Mentalität, Moral, Miteinander und Führung darstellt, entspricht Nachhaltigkeit „lediglich“ einer Zustandsbeschreibung: „Etwas“ kann „nachhaltig“ sein, wenn es z. B. lange hält; wenn es zukunftsgerichtet ist; wenn es nicht kurzfristiger Denke entspricht.

Idealerweise kennen Event-Manager sämtliche Aspekte, die das eigene Unternehmen in seinen ethischen Kanon aufgenommen hat: Klassischerweise werden z. B. Vorgaben artikuliert, die für Abfallvermeidungs- und Recyclingthemen sensibilisieren; eine moderne Gebäudeausstattung wird angeführt, um ökologischer Verantwortung Rechnung zu tragen; das „papierlose Büro“ erfreut sich nicht nur in Softwareunternehmen immer größerer Beliebtheit. Events können einfach digital geplant, gesteuert und organisiert werden, ressourcenschonende Druckverfahren für Marketingmaterialien werden angeboten und Messestände werden mehrfach genutzt. Allein schon dieser „wilde Griff“ in einen Bruchteil von ökologischen Aspekten einer möglichst nachhaltigen unternehmensethischen Verortung verdeutlicht, wie stark insbesondere Event-Experten einbezogen sind.

Filigrane Argumentation für jedes Event-Management

Fragen Sie sich selbst, fragen Sie Ihre Mitstreiter in Marketing, Vertrieb und anderen Abteilungen: Was tun wir konkret? Was sollten wir tun? Wo können wir Wertschöpfungsketten optimieren? – Ja, besonders der letzte Punkt „hat es durchaus in sich“, schließlich müssen Veranstaltungen betriebswirtschaftlichen Nutzen stiften: Der Vertrieb fragt nach „Leads“, die möglichst filigran aufbereitet sein sollen; Pressevertreter sind zu bedienen; Imagegewinn, Abschlüsse und Kosten-Nutzen-Verhältnis sind dauerpräsent: von Planung über Montage bis Durchführung, Abbau und Logistik.

Und neben diesen ökonomischen Faktoren stehen ökologische wie soziale – ein sehr breites Feld, das Event-Manager bearbeiten, um Events erfolgreich zu machen. Ebenso wie es für hiesiges CSR-Thema gilt, das wir hier und heute nur anreißen können. Wir möchten es im Sinne eines ebenso modernen wie ethisch vernünftigen Event-Managements aber auch nicht abreißen lassen, weswegen Sie ab sofort in losen Abständen einzelne CSR-Details in WWMs Know-how-Blog lesen werden.

Sie möchten jetzt schon mehr erfahren? – Gern laden wir Sie zu einer kleinen „CSR-Tour“ ein: Lesen Sie alles zu unserer  Corporate Social Responsibility.