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Nachhaltiges Eventmanagement für mehr Ökologie am Messestand

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Wie Event-Manager ethisches Handeln unterstützen.

Eine Messeausstattung hat viel mit Unternehmensethik (CSR) zu tun, schließlich sind erstens viele verschiedene Materialien relevant, die zweitens oft bewegt werden: Auf hohe Qualität zu setzen, ist folglich geboten.

Denn langlebige Materialien sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Robustes, widerstandsfähiges Messe-Equipment, das zudem hochwertig verarbeitet ist, bietet wirtschaftliche Vorteile – ist aber vor allem ökologisch sinnvoll, weil alles, was lange hält, weniger Abfall verursacht. Müllvermeidung als erster Punkt, Ressourcenschonung als zweiter: Beide Faktoren sind zentrale Bestandteile eines bewussten Umgangs mit Natur und Rohstoffen.

Materialien auf dem Prüfstand

Schauen wir genauer hin. Und da WWM natürlich nicht hellsehen kann, wie es konkret in Ihrem Event-Marketing aussieht, erläutern wir Ihnen in der Folge, worauf wir achten, wenn CSR als „tägliches Murmeltier“ grüßt: Die genannten Aspekte helfen Ihnen vielleicht, Ihr eigenes Live-Marketing noch dezidierter vertreten zu können. – Denken wir z. B. an Event-Botschaften, landen wir schnell bei Textilien und deren Bedruckung: Zwei ganz wesentliche Faktoren, wenn man individuelle Messeauftritte einer CSR-Betrachtung unterziehen möchte.

Siegel – Sicherheit – Sinn

Kommen textilbespannte Messewände zum Einsatz, ist der „Standard 100 by Oeko-Tex“ von besonderer Bedeutung: Dieses Gütesiegel, das weltweit bekannt und präsent ist, kommt der wohl wichtigsten Zertifizierung gleich, wenn man schadstoffgeprüfte Textilien für Live-Events einsetzen möchte. Eine Kennzeichnung, die sozusagen „Unternehmensethik pur“ bedeutet, denn Sie gehen bei Einsatz solcher textilen Messewände in doppelter Hinsicht auf Nummer sicher: Erstens sind Produkte nach „Standard 100 by Oeko-Tex“ garantiert frei von Schadstoffen, die gesetzlich verboten sind; zweitens finden sich keine gesundheitsschädlichen Chemikalien (z. B. Pestizide). Gut für die Natur, gut für den Menschen, der mit Herstellung und/oder Weiterverarbeitung von Textilien seinen Lebensunterhalt verdient.

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„Oeko-Tex“: Hintergrund

Die bei WWM eingesetzten Textilien bestehen zu 100 % aus Polyester und erfüllen den hier thematisierten Standard, der bis 2016 noch „Oeko-Tex Standard 100“ hieß. Der Name hat sich ein wenig gewandelt; genauso wie auch die Oeko-Tex-Standards regelmäßig modifiziert und erweitert werden: Ein führendes Gütesiegel darf eben nicht stagnieren. Aber wer verantwortet eigentlich diese Kennzeichnungen? – Es ist die „Oeko-Tex-Gemeinschaft“, die einem Zusammenschluss zahlreicher Prüf- und Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie entspricht: Diese neutralen Einrichtungen, die aus Europa und Japan stammen, konzentrieren sich am Züricher Hauptsitz; zudem unterhält man Kontaktbüros in über 60 Staaten. Unter der Markenbezeichnung „Oeko-Tex“ vergibt man u. a. Produktlabel, welche für die gesamte textile Wertschöpfungskette gelten.

Drucken mit Weitsicht

Wenn also der „Standard 100 by Oeko-Tex“ erfüllt ist, können Event-Manager sicher sein, dass Fasern, Garne, Gewebe, konfektionierte Endprodukte usw. gesundheitlich unbedenklich sind. Bleibt noch die Frage der Bedruckung textiler Messestände, die in WWMs eigener Großformatdruckerei erledigt wird: Für sämtliche Textildrucke wird Thermosublimation eingesetzt; ein Verfahren, das einerseits beste Qualität bietet und andererseits mit Tinten auf Wasserbasis funktioniert. Das sind dieselben Verbrauchsstoffe, die auch beim Beschriften von Kleidung genutzt werden – völlig unbedenklich also.

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Sie haben Fragen zu Druckverfahren, Finishing-Möglichkeiten oder Design Ihrer Live-Kommunikation? Marius Palm hilft Ihnen gern: +49 (0) 24 72/99 10-30 oder marius.palm@wwm.de.

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