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Virtuelles Seminar gestalten

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Update: 23.02.2022

Im Zuge der digitalen Transformation ist digitales Marketing mittlerweile der Dünger der realen Messen. Digitale und virtuelle Produkte sind fester Bestandteil der Marketing-Strategien für reale Messe-Konzeptionierungen. Begriffe wie Inbound Marketing, Content Management, Besucher-Tracking, digitale Messestände, gehören zum Standart-Vokabular der innovativen Messebauer.

Die Bereiche der virtuellen Messestand-Produkte haben nicht zuletzt auf Grund der ausgefallenen Messen rasant an Fahrt gewonnen. Weniger als Messe-Ersatz, als vielmehr wirksame Ergänzung für Messen nennen wir virtuelle Messestand-Produkte auch gerne „digitale Zwillinge“.

 

Definition eines virtuellen Seminars

Ein virtuelles Seminar funktioniert grundsätzlich genau so wie ein physisches Seminar vor Ort. Jedoch findet das virtuelle Seminar als eine digital visualisierte Veranstaltung im Internet statt.

Anstatt eines Seminarraums mit realen Haupteingängen, Empfang/ Garderobe wird das virtuelle Seminar auf einer Online-Plattform veranstaltet. Diese Plattform erfüllt alle bekannten Funktionen eines physischen Seminars. Demnach verfügt ein virtuelles Seminar über einen Empfangsbereich, einzelne Seminarräume, eine Bühne usw.

Toiletten, Garderoben, Abfallbehälter oder Security-Bereiche werden im Internet allerdings logischerweise nicht eingeplant.

 

Gründe für den Einsatz von virtuellen Seminaren

Es gibt verschiedene Ausgangssituationen virtuelle Seminare zu veranstalten. Hier einige Beispiele:

  • Ein Seminar fällt aus und der Veranstalter organisiert ein virtuelles „Ersatzseminar“.

  • Eine Unternehmensgruppe nutzt die virtuelle Plattform, um Themen und Neuigkeiten in virtuellen Seminaren allen Mitarbeitern zu präsentieren.

 

Funktionsweise von Virtuellen Messen und Seminaren

In der Regel wird die Software für virtuelle Seminare nicht individuell für die jeweilige Veranstaltung generiert. Vielmehr werden die Plattformen für virtuelle Seminare von Software-Unternehmen angeboten bzw. zur Verfügung gestellt. Beispiele für Plattformen sind: 6connex, meetyoo, conferencing/ubivent , expo-IP uva. In der Regel werden die Plattformen vom Veranstalter über einen gewissen Zeitablauf gemietet. Jeder Anbieter hat Leistungs-Schwerpunkte und je nach Ausführung und Anspruch muss der Veranstalter die für ihn passende Plattform auswählen.

So gibt es z.B. Anbieter, die sich die visuelle Gestaltung vorbehalten. Hier muss der Veranstalter alle Grafiken hochladen und die Design-Dienstleistungen der Plattformanbieter in Anspruch nehmen. Diese Plattformen werden also nur in Verbindung mit den begleitenden Zusatzdienstleistungen vermietet. Das kann schnell sehr teuer werden und man ist abhängig von den Anbietern. Eine andere Plattform-Variante ermöglicht es den Veranstaltern nur die reine Plattform mit all ihren Funktionen zu mieten und die Grafiken und die Gestaltung der Seminar-Umgebung kann in Eigenregie angelegt werden.

Genau wie eine reale Messe hat ein virtuelles Seminar eine sehr individuelle, auf das Seminarziel hin ausgerichtete Architektur. Der gesamte Standort kann je nach der gewünschten Kampagne gebrandet werden.

Einbinden in die virtuelle Veranstaltung kann man Live-Streams, Chatrooms, Webinare, oder Diskussionsforen. Über Anmeldeformulare werden Leads generiert, die vor, während und nach der Veranstaltung in die jeweilige Marketing-Kampagne eingebunden wird.

 

Fazit zu virtuellen Seminaren

  • Nicht nur traditionelle Veranstalter von Seminaren, sondern auch Unternehmensgruppen oder Unternehmen können virtuelle Seminare veranstalten, wenn sie sich selbst bzw. gemeinsam mit „verwandten“ Unternehmen oder Business-Units präsentieren möchten.

  • Keine virtuelles Seminar kann reale Veranstaltungen ersetzen. Aber ergänzen, wenn man es gut macht.

  • Als Begleiter für Veranstaltungen, wie Seminare und Kongresse ist ein virtuelles Seminar ein Garant für erfolgreiches Marketing. Ziel: maximale Leadgenerierung zu minimalen Kosten per Lead.

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