Daten - die Basis für erfolgreiche digitale Transformation

Das Eifel Forum 2017 diskutiert über das Thema „Digitalisierung – neue Chancen für die Lebens- und Arbeitswelt“

Imgenbroich. Der digitale Wandel schreitet auch in der Region immer weiter voran. Exponentielles Wachstum, Online Portale und digitale Datenerfassung sind Begriffe der Digitalisierung, wie wir sie heute erleben. Die digitale Transformation ist eine Veränderung der Wirtschaft, die bereits begonnen hat und der die Unternehmen Schritt halten müssen. Am vergangenen Freitag, unmittelbar vor dem Monschauer Wirtschaftstag, stand beim Eifel Forum 2017 die Digitalisierung im Themen-Fokus. „Digitalisierung – neuen Chancen für die Lebens- und Arbeitswelt„ war das Diskussionsthema des Abends. Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Herr Prof. Dr. Marco Motullo, Herr Dr. Christian Coppeneur-Gülz und Herr Boris Loo, gaben tiefe Einblicke in die die Kunst der Digitalisierung.

Die Veranstaltung im Himo in Imgenbroich wurde durch Herrn Björn Schmitz, Zentrumsleiter und Wirtschaftsförderer bei der Stadt Monschau eröffnet und durch ein Grußwort von Bürgermeisterin Margareten Ritter bestärkt. Sie gab sich höchst interessiert, aber musste dennoch zugeben: „Es kann sein, dass ich heute Abend nicht allem folgen kann, auch wenn ich am Thema sehr interessiert.“

Gestartet wurde die Veranstaltung mit dem Vortrag von Herr Prof. Dr. Marco Motullo von der FH Aachen, der die Revolution der Wirtschaft und Gesellschaft nahebrachte. Einfache Beispiele zeigten, wie weit die Digitalisierung in unserer Welt vorangeschritten ist und verändert hat. Auch zeigte er die bevorstehenden Veränderungen auf, die die Wirtschaft und auch die Gesellschaft in Zukunft mit auf den Weg nehmen wird. Google, Amazon, Facebook, Spotify & Co. sind Vorreiter der Digitalisierung und zeigen realitätsnah, welche wirtschaftliche Umverteilung die Digitalisierung mit sich trägt. Von der fast historischen Schallplatte zu einfachem Streaming via Handy, Tablet oder PC.

 

Die richtigen Fragen stellen

Herr Dr. Christian Coppeneur-Gülz, CEO der WWM GmbH in Monschau erlebt in seinem Unternehmen hautnah die Digitalisierung. Vom klassischen Messebauer, hin zum Gewinner von insgesamt drei IT-Preisen in diesem Jahr, bestätigen ihm den riskanten Schritt, das eigenen Unternehmen in Frage zu stellen. Denn die wichtige Frage in der Digitalisierung die er stellte, sorgte für die allgemeine Aufmerksamkeit im Raum. „Die Frage ist nicht, ob wir uns verändern müssen. Die Frage ist, ob wir schnell genug sein werden, mit der Digitalisierung Schritt zu halten.“ Den darauffolgenden Erfolg, sich als Messebauer im Software und IT-Bereich zu beweisen, bestärkten ihn in seinem Vorhaben. Mit anschaulichen Erklärungen, Beispielen aus der Praxis und lockeren Anekdoten vereinfacht er das Verständnis seiner Zuhörer. „Ich wusste bis dahin überhaupt nicht, dass ich im Kaffeegeschäft bin“, scherz er. Denn im vergangenen Jahr hat die WWM einen beträchtlichen Umsatz mit Kaffeekapseln gemacht. Das Unternehmen von Coppeneur-Gülz bietet eine Softwarelösung zur einfachen Messeplanung und Durchführung. Beispielsweise kümmern sie sich um den Auf-und Abbau von Messeständen, das passende Werbemittelhandling und die Logistik und Lagerung. Und eben die dazugehörige Bewirtung, inkl. Kaffeekapseln und Maschinen. Das alles kann man einfach über die Software, die den Namen myWWM trägt, buchen. Daten werden als Rohstoff gesehen und sind für Coppeneur-Gülz unersetzlich, wenn er der Digitalisierung weiter Schritt hält und sein Unternehmen in Zukunft weiter voranbringt.

Der letzte und abschließende Vortrag des Eupener Marketingexperten Boris Loo, gab nochmal aufschlussreiche Einblicke in die Digitalisierung des Marketings. Neues Denken und moderne Werkzeuge in unserer immer weiter digitalisierenden und technischen Welt eröffnen neuen Möglichkeiten, auch lokale Unternehmen schnell bekannt zu machen. Ausgewählt Kundenbeispiele belegten die Aussagen von Loo.

Die Redner der Veranstaltung gaben wichtige Impulse für Unternehmer und deren Denken in der Region. Ein anschließendes Get-Together bei Snack und Getränken sorgte für einen Meinungsaustausch auf fachlicher Ebene. Frau Ritter erwähnte abschließend zum Abend: "Ich habe alles verstanden. Die Beispiele, die genannt wurden, waren leicht nachvollziehbar und wurden spannend vorgetragen".

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