Demo

Funktionen der virtuellen Messe

Synergien mit den Funktionen der virtuellen Messe sicherstellen.

Um das Ziel einer perfekten Symbiose aus realer und virtueller Messe zu schaffen, benötigt es folgende Funktionen, um die Vorteile beider Ansätze zu stärken und die Nachteile zu schwächen. Die Funktionalitäten beziehen sich dabei auf das räumliche Erlebnis und die Interaktion mit der Zielgruppe. Im folgenden erhalten Sie weitere Informationen zu allen einzelnen Funktionen der virtuellen Messe.

2D-Editor

Für die Erstellung eines virtuelle Messestands in 2D benötigt es lediglich ein Bild des realen Messestands. Das Bild des Messestands wird in VirtualShow hochgeladen und kann mit Interaktionspunkten versehen werden. Durch die kurze Ladezeit des virtuellen Stands und der multimedialen Aufbereitung dank der Interaktionspunkte, wird ein übersichtliches Besuchererlebnis geschaffen.

Testen Sie das Erlebnis des virtuellen Messestands in 2D:

2D Messestand erleben

 

Vorteile

  • Einfache Bedienung
  • Schnelle Umsetzung
  • Kurze Ladezeit
  • Multimedial
  • Besuchserlebnis

 

Bewertung

  • Überblick über viele Themen
  • Kurze Ladezeiten
  • Keine Ablenkung durch unnötige Komplexität oder Bewegung im Raum.

3D-Editor

Mit einer zusätzlichen Dimension ermöglicht der 3D-Editor den Besuchern, sich frei innerhalb eines virtuellen Messestands zu bewegen. Besucher können den virtuellen Messestand aus jeder Perspektive ansehen und erleben. Mit dem Hochladen einer CAD-Datei in VirtualShow kann der virtuelle Messestand bearbeitet werden und das virtuelle Messeerlebnis beginnen.

Testen Sie das Erlebnis des virtuellen Messestands in 3D:

3D Messestand erleben

 

Vorteile

  • Frei bewegen in der virtuellen Welt
  • Multimedial
  • Planungsdaten verwenden
  • Besuchserlebnis

 

Bewertung

  • Vertiefender, mehrdimensionaler Einblick in fokussierte Themen
  • Kurze Ladezeiten, da begrenzter Content
  • Mehrdimensionalität des Raumes als Mehrwert.

Event Analytics

Die Anforderung 2 „Messbarkeit“ ist ein zentrales Element des AMICO-Modells.

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Dabei wird explizit Messbarkeit und Transparenz gefordert. Daher bietet die Plattform zahlreiche Analysen, die nahezu jeden Aspekt der Kampagne (jedes Event wird in der Plattform als Kampagne betrachtet und analysiert) quantitativ auswertet. Beispiele solcher Analysen sind:

 

Event Analyse 1: Kampagnen Zusammenfassung

Zentrale Elemente der Kampagnen-Zusammenfassung sind der eTIM, sowie der eFunnel.

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  • eTIM (Event-Total-Interaction-Minutes) beschreibt die Anwesenheitszeit aller Event-Besucher in Minuten.
    • In diesem Sinne beschreibt der eTIM die Gesamtzeit, die Besucher auf dem Event Kontakt mit der Marke des Ausstellers gehabt haben. eTIM ist ein ganzheitlicher Wert zur Beschreibung der Qualität des Events.
  • eFunnel (Event-Funnel) beschreibt die Conversion-Rates des Events:
    • Sofern der Zugang zum Event ohne eine Anmeldung erfolgt besteht er aus zwei Phasen. Der Anzahl der eindeutigen Besucher und der Anzahl der eindeutigen Leads. Der Quotient dieser Werte zeigt, welcher Anteil der Besucher zu Kontakten konvertiert werden konnten. Darüber hinaus ermöglichen die absoluten Zahlen eine quantitative Bewertung des Events.
    • Sofern der Zugang zum Event über eine Anmelde- oder Registrierungsseite läuft, hat der eFunnel 3 Phasen. Besucher Anmeldeseite, Besucher Event und Anfragen. Bei dieser Analyse gibt die Conversion-Rate Anmelde-Seite/Event-Teilnehmer Aufschluss über die Bounce-Rate der Anmeldeseite. Die Conversion-Rate Event-Besucher/Anfragen Aufschluss über die Qualität des Content-Angebotes.

Event Analyse 2: Referrals

Die Analyse der Referrals zeigt Einblicke in die Akquise der Teilnehmer und welche der Ursprungseiten in der Lage waren, Teilnehmer für das Event zu gewinnen. Verwendet man z.B. QR-Codes im Fall von hybriden Events, so kann man diesen QR-Codes eine spezielle Landingpage zuweisen, um so die Anzahl der auf dem physischen Event akquirierten Teilnehmer zu ermitteln.

 

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Event Analyse 3: High und Low Pageviews

Die Analyse der High & Low Performers zeigt, welche Seiten oder Räume des Events stark oder schwach besucht waren. In Abhängigkeit der Content-Distribution können so tiefe Einblicke in die Besucherinteressen gewonnen werden.

 

Event Analyse 4: High und Low Pagetimes

Die Analyse der High & Low Pagetimes zeigt, welche Seiten oder Räume des Events wie lange besucht wurden. In Abhängigkeit der Content-Distribution können so tiefe Einblicke in die Besucherinteressen gewonnen werden.

 

Event Analyse 5: Top Lead-Generator

Die Analyse der Top Lead-Generator gibt einen Einblick in Gated-Content-Elemente, die den Besucher so sehr interessiert haben, dass er bereit war seine Kontaktdaten im Gegenzug zu hinterlassen.

Diese Analyse ist wichtig, um für zukünftige Veranstaltungen Content-Elemente auszuwählen, die eine hohe Wahrscheinlichkeit zur Konversion von Leads haben.

 

Event Analyse 6: Analyse von Chat-Bots

Die Analyse der Chat-Bot Interaktion zeigt eine quantitative Darstellung der Interaktion mit dem Chat-Bot, sowie eine detaillierte Auswertung der Antworten von Alternativ-Fragen.

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Event Analyse 7: Individuelle Analyse

Darüber hinaus bietet das Modul 5 „Event-Marketing-Automation & Event-Analytics“ des Frameworks nahezu unendliche Analyse-Möglichkeiten.

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Customer Tracking

Aufgrund der kompletten Flexibilität der Plattform gibt es keine Einschränkung in der Gestaltung des Zugangs. Der Zugang sollte sich ganz nach den Anforderungen der Customer Journey richten und diese Umsetzen.

Customer Journey

Grundsätzlich wird die gesamte Customer Journey des Besuchers getracked und dem Cookie zugewiesen. Sofern ein Kontakt konvertiert, also seine Identität bekannt gibt, wird ein Kontakt im CRM-System generiert und die gesamte Customer Journey (auch vor der Bekanntgabe der Identität) diesem Kontakt zugewiesen.

 

Beispiel 1: Strangers

Besucher auf der realen Messe können bereits beim Besuch über QR-Codes auf die Plattform gelenkt werden. An dieser Stelle der Customer Journey wäre es falsch Zugangsdaten oder eine Registrierung abzufragen, da dies unnötige Absprungraten schaffen würde. Vielmehr sollte man versuchen ggfs. ein über die physische Messe hinausgehendes Content-Angebot zu schaffen. Dabei kann man bestimmte Content-Elemente dem User zum Versand per email anbieten oder als sogenannten Gated-Content, der zum Download die User-Daten erfordert. Damit schafft man ein Nutzen-Angebot für das der Besucher gerne bereit ist seine Kontaktdaten bekannt zu geben.

 

Beispiel 2: Visitors

Besucher der eigenen Website, die über das Content-Angebot (Blogs, SEO, etc.) auf die eigene Website aufmerksam geworden sind, können zur Plattform gelenkt werden. Hier sollte man im Rahmen eines A/B-Testings immer ermitteln, wie hoch die Barriere der Eingabe von Registrierungsdaten ist. Sofern die Absprungrate zu hoch ist, sollte man den Zugang zur Event Plattform ohne Anmeldung oder Registrierung frei geben. Weiterhin kann man versuchen, die Besucher mit Gated-Content Angeboten zur Bekanntgabe Ihrer Identität zu überzeugen.

 

Beispiel 3: Leads

Leads sind bekannte Kontakte im CRM-System. Diese kann man über eine Email-Kampagne zu bestimmten Events einladen. Durch individuelle Links kann beim „barrierefreien“ Zutritt zum Event der Cookie im Browser der Besuchers dem Kontakt im CRM-System zugeordnet werden und die Customer Journey und ausgewählte Inhalte getracked werden, ohne das eine explizite Anmeldung erforderlich ist.

 

Beispiel 4: Customers

Bestehenden Kunden kann man ein Kennwort zum Besuch der Plattform zuweisen. Sie werden dann von der Plattform in einer persönlichen Email eingeladen. Durch das einfache Einloggen registriert die Plattform den User und kann den Besuch dem Kontakt im Event-CRM-System zuweisen. Über entsprechende Cookies kann die Customer Journey (auch ohne erneute Bekanntgabe der Identität) nachvollzogen werden.

 

Beispiel 5: Promoters

Brand-Ambassadors kann man hingegen Zugang zu bestimmten Events oder Bereichen (ähnlich einem VIP-Ticket) zuweisen, die diesen Zugang zu exklusiven Content- oder Event-Angeboten bieten. Dies wird auch auf physischen Veranstaltungen mit exklusiven Bereichen für bestimmte Besucher realisiert.

 

Empfehlung:

  • Zutrittsbarrieren vermeiden, wenn möglich.
  • Virtuelle Messen funktionieren wie Content-Marketing. Nur wenn das Content-Angebot wertvoll oder exklusiv ist, sind Besucher bereit Ihre Kontaktdaten (Identität) bekanntzugeben.

 

Exkurs: "Pharma-Branche":

Physische und virtuelle Veranstaltungen in der Pharma-Branche richten sich zumeist an medizinische Fachkräfte. Auf Basis des Heilmittel-Werbe-Gesetzes (HWG) dürfen bestimmte medizinische Inhalte auch nur medizinischen Fachkräften zugänglich gemacht werden. Dabei trägt der Werbende die Verantwortung für die Überprüfung dieser Zugangsberechtigung.

  • Auf physischen Veranstaltungen erfolgt diese Überprüfung automatisch im Rahmen der Einladung und Akkreditierung der Besucher.
  • Bei virtuellen Veranstaltungen, die frei im Internet verfügbar sind, obliegt es nun dem werbenden Unternehmen einen gesetzeskonformen Akkreditierungsprozess zu implementieren. Dieser muss gewährleisten, dass nur medizinische Fachpersonal Zugang zu den Informationen bekommen.

 

Transparenz über einzelne Besucher

Auf Basis der Datenschutzbedingungen und der Cookie-Policy vergibt die Plattform dem Browser alle Besucher einen eindeutigen Cookie. Sofern der Besucher sich anmeldet (registriert) oder ein Gated-Content-Angebot annimmt, wird ein Datensatz im CRM-System generiert und mit dem Cookie „gematched“. Dieser Datensatz werden folgende Informationen automatisiert hinzugefügt:

  • Seitenaufrufe mit Datum und Dauer
  • Call-To-Actions (CTAs)
  • Eingesendete Formulare
  • Emails der Marketing-Automation
  • Downloads
  • Chat-Transcripte
  • uvm.

 

Transparenz der Besucher untereinander

Die Transparenz der Besucher untereinander stellt sehr hohe Anforderungen an den Datenschutz und vor allem an die Einwilligung beim Besuch des Events. Im Rahmen der DSGVO müsste man von jedem Besucher die Einwilligung einholen, dass seine persönlichen Daten nicht nur mit dem Plattform-Betreiber, sondern auch mit den anderen Besuchern geteilt werden. Dies ist eine sehr hohe Hürde, die nur dann eingeführt werden sollte, wenn von dieser Funktion ein sehr hoher Nutzen ausgeht.

 

Provokante Frage:

Wen interessieren die anderen Benutzer Ihrer Plattform mehr?

  • Die Besucher selber?
  • Ihren Wettbewerber, der sich im Namen eines Dritten einloggt?

 

Diese Transparenz sollte man daher nur dann „öffnen“, wenn von ihr ein erheblicher Mehrwert ausgeht oder wenn sie zur Sicherstellung einer bestimmten Funktionalität erforderlich ist.

Aus diesen Grund setzen wir im Rahmen des AMICO-Modells mit der Anforderung 4 „Connected“ auch gezielt auf die Verbindung zu bestehenden Kommunikations-Tools, wie z.B. Zoom, Teams oder GotoWebinar. Denn durch die Nutzung dieser Tools liegt bereits eine Einwilligung der Nutzer vor, dass andere Teilnehmer dieses Tools ihre bereitgestellten Informationen einsehen können.

 

Prinzipiell definieren nur die Vorgaben der DSGVO eine Begrenzung der erfassbaren Besucherdaten.

Tracking von Besucherverhalten und personenbezogenen Daten

Chat

Bei einem Chat werden 2 Arten der Interaktion unterschieden: Der Text-Chat ist eine bekannte Möglichkeit, die auch bereits bei klassischen Websites genutzt wird, um mit der Zielgruppe zu interagieren. Dabei kann der Chat-Bot zu bestimmten Zeiten, auf bestimmten Seiten oder im Rahmen von virtuellen Events an "bestimmten Orten" erscheinen oder aktiviert werden und automatisch ein Gespräch eröffnen oder auf Nachrichten antworten.

Chat-VEP-Demo

 

Textchat

  • Einfaches, leicht integriertes Tool
  • Chat-Partner (Berater) erforderlich zur gleichen Zeit (synchrone Kommunikation erwartet/ keine Unabhängigkeit von Zeit)
  • Kapazität muss vorgehalten werden
  • Individueller, menschlicher Dialog möglich
  • Chat-Skripte werden im CRM-System protokolliert

Eine Abwandlung des Text-Chats ist die Kommunikation mit einem Chat-Bot also eines automatisierten Chats bei dem der Event-Besucher mit einer automatisierten Gegenseite (BOT) redet.

 

Chatbot

  • Einfaches, leicht integriertes Tool
  • Interaktions-Skripte können von einfach bis sehr komplex reichen
  • Vorqualifizierung der Kontakte und Generierung von Leads möglich
  • Chat-Bot hat "unbegrenzte Kapazität" und ist zu jeder Zeit verfügbar. Keine "menschliche" Kapazität muss vorgehalten werden
  • Chat-Skripte werden im CRM-System protokolliert

In der einfachsten Anwendungsform werden bestimmte Chat-Skripte vorgegeben, die dem Besucher themenspezifisch (Ort der Einbindung) oder basierend auf dem Verhalten des Besuchers konkrete Fragen stellen. Dabei werden die möglichen Antworten direkte vorgegeben, so dass der Besucher mit dem Chat-Bot entlang der vorgegebenen Skripte interagiert.

Alternativ kann der Chat-Bot auch auf Basis von KI und einer bestehenden Knowledge-Base individuelle Fragestellungen beantworten.

In der Praxis hat sich die Beantwortung von Fragen auf Basis von Skripten als sehr erfolgreich erwiesen, da hierdurch die Kommunikation (wie auch bei einem physischen Gespräch) gelenkt werden kann.

 

Vergleich zwischen Text- und Chatbot

Virtuelle Messe: Textchat vs. Chat-Bot

Dieser Sachverhalt ist auch auf physischen Veranstaltungen zu beobachten:

  • Nur weil ein Mitarbeiter des Ausstellers – ähnlich dem Chat-Fenster – für Gespräche zur Verfügung steht, wird er nicht automatisch angesprochen.
  • Wenn ein Mitarbeiter des Ausstellers jedoch auf den Besucher mit einer konkreten Frage wie z.B. „Setzen Sie unsere Produkte schon ein?“ zu geht, bekommt er mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine konkrete Antwort.
  • Wenn ein Mitarbeiter des Ausstellers den Besucher bereits persönlich kennt, so ist die Interaktion noch wahrscheinlicher. „Sehr geehrter Herr Müller, gefällt Ihnen unser neues Produkt?“

Mobile Responsiveness

Neben all diesen visuellen Interaktionsmöglichkeiten muss es jedoch insbesondere für Besucher mit mobilen Endgeräten immer eine mobile Navigationshilfe geben. Aus diesem Grund sind Räume und deren Inhalte im Content-Management-System auch immer über klassische Navigationselemente, wie z.B. die Menüleiste aufrufbar.

 

Exkurs: "Inklusion/ Screenreader"

Im Rahmen der Inklusion ist es erforderlich auch Menschen mit einer Behinderung das Erlebnis des Events zu ermöglichen. Insbesondere Menschen mit einer Sehbehinderung können bei physischen Erlebnissen die Einschränkung des Sinnes "Sehen" durch alternative Sinne e.g. "Tasten" kompensieren. Im Bereich des Internets wird diese Kompensation durch sogenannte Screenreader erzielt. Diese Endgeräte ermöglichen es sehbehinderten Menschen Websites zu "konsumieren", indem der Screenreader Ihnen die Inhalte "vorliest" und auf Navigationselemente hinweist. Reine Bilder können von Screenreadern nicht erfasst werden - insofern ist eine Navigation im Raum für sehbehinderte Menschen nicht möglich. Aus diesem Grund sollten die Inhalte und die Navigationsmöglichkeiten des Raumes auch auf der Website sprachlich beschrieben werden (dies kann unterhalb des Raumes passieren). Weiterhin sollten weiterführende Inhalte auch immer über die klassische Navigation erreichbar sein.